Traumatherapie

 

 

 

 

 

 

Traumatische Erlebnisse können vielfältig sein zum Beispiel für ein Kind: Gewalteinwirkung oder Vernachlässigung, der Verlust einer geliebten Person, die Scheidung der Eltern, ein Klinikaufenthalt. Für Erwachsene ein Überfall, ein Autounfall, Gewalt oder sexueller Missbrauch.

Diese Ereignisse können in einem Menschen extremen Stress auslösen und Gefühle des Entsetzens erzeugen.

Ob ein Mensch aufgrund einer traumatischen Situation mit einer psychischen Störung reagiert und welches Krankheitsbild danach im Vordergrund steht, hängt meistens sehr von den persönlichen Bewältigungsmöglichkeiten und vielen weiteren Faktoren ab. Es gibt allerdings auch Ereignisse, die fast immer zu einem psychischen Krankheitsbild führen.

Jeder vierte von einem Trauma betroffene Mensch leidet an diesen extrem belastenden seelischen Erfahrungen die mit Angst- und Panikstörungen, vegetativen Symptomen wie Schlafstörungen und Herzbeschwerden, Depressivität, der Entwicklung von Suchtverhalten und Selbstverletzung bis hin zu Suizidalität verbunden sind.

Wer ein derartiges Trauma erlitten hat, möchte die quälenden Erinnerungen daran, wie Intrusionen und Flashbacks hinter sich lassen.

In der Traumatherapie befassen wir uns mit der Psychosozialen Beratung und psychotherapeutischen Behandlung von Patienten, die von einem Psychotrauma betroffen sind. Die Ursachen der Traumatisierung können sehr vielschichtig sein und zu Folgestörungen führen wie Anpassungsstörung, dissoziative Störung, posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS), psychosomatische Störungen.

Menschen verfügen über erstaunliche Kräfte der Heilung und Regeneration. Die speziell in der Traumatherapie eingesetzten Interventionstechniken wie Expositionsverfahren und EMDR aus der Verhaltenstherapie sowie narrative- und imaginationsgestütze Verfahren wecken diese Selbstheilungskräfte wodurch selbst langende zurückliegende belastende Erlebnisse abgeschlossen werden können.
Dadurch wird die innere Widerstandskraft nachhaltig gestärkt.